Die Situation mit nicht-lieferbaren Arzneimitteln in Deutschland spitzt sich weiter dramatisch zu. Ob Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Antibiotika, Antidepressiva oder Krebsmedikamente: Oft fehlen dringend benötigte Arzneimittel. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Die Hauptursache: Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen. So haben die Gesetzlichen Krankenkassen alleine 2018 durch Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern rund 4,4 Milliarden Euro eingespart. Dies entspricht einer Größenordnung von etwa 0,3 Beitragssatzpunkten. Geld, das dem System fehlt und sinnvoll für Patienten eingesetzt werden könnte.


„Immer öfter sind wichtige Arzneimittel in Deutschland zeitweise oder sogar dauerhaft nicht lieferbar. In dieser schwierigen Situation setzen die Vor-Ort-Apotheken alles daran, die Versorgung ihrer Patienten aufrechtzuerhalten. Deutschlandweit und für 3,6 Millionen Menschen täglich.

 


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25 Mai 2020

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